DER WETTLAUF UM DIE 3. DIMENSION

Quelle: EHang Webseite http://www.ehang.com/ehang184/

Quelle: EHang Webseite http://www.ehang.com/ehang184/

Wenn es um Urban Air Mobility und Innovation z.B. bei Flugtaxis geht, liegt Europa ganz weit vorne, zeigen aktuelle Studien.

Die Kooperation von EHang und FACC zeigt ganz klar eines, wenn es um Mobilitätskonzepte der Zukunft geht, dann ist Europa im globalen Wettlauf um die
3. Dimension ganz vorne mit dabei. Diese „gemischten Teams“ – wie jenes des „Urban Air Mobility Projects“ – in denen Aerospace Unternehmen, Mobilitätsdienstleister, Telekommunikationsunternehmen, uvm. kooperieren, bilden ein „Ökosystem“ rund um die Herausforderungen in Sachen Mobilität in der 3. Dimension – der Luft.

Die Dynamik der Teilnehmer, aber auch die Vielfältigkeit der Vorhaben lässt einen hohen Innovationsdruck entstehen. Hier den Überblick zu behalten, ist schwer! Das Beratungsunternehmen Roland Berger hat zum besseren Verständnis der Innovationsprojekte rund um Flugtaxis eine interaktive Weltkarte erstellt, die jene Player in Übersicht bringt, die hauptsächlich auf den Einsatz autonomer Flugtaxis zum Transport von Passagieren, Waren und medizinischen Gütern oder auch Noteinsatzteams im städtischen Raum fokussieren.

Diese Karte wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und um neue UAM-Projekte erweitert. Von den derzeit rund 100 identifizierten Projekten kommen aktuell 44 aus Europa! Das ist beachtlich, denn im Vergleich dazu stammen ein Drittel der Projekte aus dem asiatisch-pazifische Raum und rund 20 Prozent aus den USA.
Hinsichtlich der Anwendungsbereiche von AAVs (Autonomous Aerial Vehicles) machen der Onlinehandel, Medizintransporte/ Erste Hilfe, sowie allgemeine Entwicklungen rund einem Viertel der kartographierten Projekte aus. Etwa 15 Prozent haben den Personenverkehr im Fokus.

Eine andere aktuelle Studie von Deloitte untersucht den aufstrebenden Markt für Flugtaxis sowohl in Bezug auf den aktuellen Stand der Technologie – inklusive der rasanten Fortschritte der letzten Jahre – als auch auf die Hürden der UAM Thematik.

In dieser Studie finden die Akteure der Aerospace Industrie, sowie anderer involvierter Player Anregungen, welche Möglichkeiten aber auch welche Problematiken bei der Umsetzung der Urban Air Mobility Vision zu erwarten sind.

Und, weil aller guter Dinge 3 sind, wollen wir auch eine aktuelle Machbarkeitsstudie von Porsche Consulting zum Thema Flugtaxis hier anführen. Sie widmet sich vornehmlich der Umsetzung von Kurzstreckenflügen in Stadtgebieten - so etwa der Modellregion Hamburg mit mittlerweile 42 Städten. Typisch für die Innovationsagilität der Hanseaten arbeitet man im deutschen Norden bereits aktiv an den rechtlichen Rahmenbedingungen für diese mögliche neue Form städtischer Mobilität. Der Grund dafür liegt in der pointierten und sicherlich treffenden Feststellung: Jedem technischen Fortschritt geht immer „das Recht“ voran, nur so kann Innovation auch tatsächlich umgesetzt werden.

Die Porsche Consulting Machbarkeitsstudie beleuchtet welche Infrastruktur diese VTOL (vertical-take-off-and-landing) Geräte brauchen und was deren Einsatz kostet.

Quellen:

https://www2.deloitte.com/insights/us/en/focus/future-of-mobility/passenger-drones-flying-cars.html

https://www.rolandberger.com/de/Point-of-View/Urban-Air-Mobility-auf-einen-Blick.html

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article190885207/Modellregion-Hamburg-Wir-brauchen-einen-sicheren-Zugang-fuer-Drohnen.html

https://www.porsche-consulting.com/de/home/news/lufttaxi-fuer-hamburg-in-drei-minuten-vom-flughafen-zum-jungfernstieg/